Der Untergang der Äkschn GmbH. Frankfurter Poetikvorlesungen

Im Sommer 2015 hatte Clemens Meyer die renommierte Frankfurter Poetikdozentur inne. Die Vorträge erscheinen unter dem Titel ›Der Untergang der Äkschn GmbH‹.

Woher kommt das? Was ist das? Wer ist radikal? Was ist relevant? Clemens Meyer erzählt von deutschen und amerikanischen Schriftstellern und Filmen, die sein Schreiben beeinflussen. Er spricht über den Sound der Moderne, die Spiegelung der Gegenwart und die Splitter im Kopf. Er ist ein Kenner und Enthusiast der Literatur, ein manischer Leser und begeisterter Fürsprecher. Sein Denken und Sprechen über Literatur ist so ernsthaft wie anarchisch und leidenschaftlich. »das sollen ja keine didaktischen scharmützel sein, sondern persönliche, immer wieder die richtung wechselnde stücke über literatur.«

»Es ist monströs, es ist größenwahnsinnig, es ist großartig.« Christoph Schröder, Süddeutsche Zeitung

»Intellektualität und Traditionskenntnis, präsentiert in einer Form, die sich jeder (Erzähl-)Konvention verweigert« Sabrina Wagner, Der Tagesspiegel

 

 

Deutscher Filmpreis 2016 in Silber für ›Herbert‹

Der Spielfilm ›Herbert‹, zu dem Clemens Meyer gemeinsam mit dem Regisseur Thomas Stuber das Drehbuch schrieb, wurde mit dem Deutschen Filmpreis 2016 in Silber ausgezeichnet! Je eine Lola gab es für den Hauptdarsteller Peter Kurth und die Maskenbildnerin Hanna Hackbeil. Der Film hatte Weltpremiere auf dem Filmfestival in Toronto, seine Deutschlandpremiere bei den Internationalen Hofer Filmtagen, war zu zahlreichen Festivals eingeladen und lief auf der Berlinale sowie als Eröffnungsfilm der Deutschen Filmwoche Moskau.

Herbert hat seine großen Zeiten hinter sich. Er ist ein ehemaliger ostdeutscher Box-Champion, der sich nun als Türsteher und Schuldeneintreiber durchschlägt. Als bei ihm eine schwere Muskelkrankheit diagnostiziert wird, versucht er, die Dinge wieder in Ordnung zu bringen und alte Fehler wieder gut zu machen, bevor es zu spät ist.

 

›Im Stein‹

»Was für ein schwindelerregendes, illusionsloses, ja böses und wunderschönes Buch über eines der ältesten Gewerbe. (…) Kaum jemand unter den Schriftstellern seiner Generation weiß so viel wie Clemens Meyer.« Ina Hartwig, Süddeutsche Zeitung

Ein vielstimmiger Gesang der Nacht: Prostituierte, Engel und Geschäftsmänner kämpfen um Geld und Macht und ihre Träume. Eine junge Frau steht am Fenster, schaut in den Abendhimmel, im Januar laufen die Geschäfte nicht, die Gedanken tanzen in ihrem Kopf. »Der Pferdemann«, der alte Jockey, sucht seine Tochter. »Der Bielefelder« rollt mit neuen Geschäftskonzepten den Markt auf, investiert in Clubs und Eroscenter. »AK 47« liegt angeschossen auf dem Asphalt. Schonungslos und zärtlich schreibt Clemens Meyer in seinem großen Roman von den Menschen, den Nachtgestalten, von ihrem Aufstieg und Fall, vom Schmutz der Straße und dem Fluss des Geldes. Mit großer Kraft und Emotion erzählt er die Geschichte einer Stadt, die zum Epochen-Roman unserer Zeit wird.

>> Interview mit Clemens Meyer zu seinem Roman ›Im Stein
 
Lieber Clemens Meyer, Ihr erster Roman, ›Als wir träumten‹, erschien 2006. Seither sind ein Band mit Stories, ›Die Nacht, die Lichter‹, und ein Tagebuch ›Gewalten‹ erschienen. Wie lange haben Sie an dem zweiten Roman gearbeitet?
 
Das ist schwer zu sagen, es fühlt sich sehr, sehr lange an, ein endloser Raum, durch den ich mich bewegt habe, und zum Schluss, also im April 2013, konnte ich nicht mehr genau sagen, wie und wann das alles genau entstanden ist. Die ersten Sätze schrieb ich Anfang 2008, also kurz bevor ›Die Nacht, die Lichter‹ erschien, ein erstes kurzes Kapitel, das nun, überarbeitet und modifiziert, kurioserweise das letzte Kapitel des Romans geworden ist.
Zum kompletten Interview

Bücher

  • Clemens Meyer
»Als wir träumten«
  • Heinrich von Kleist
»Das große Lesebuch«
  • Clemens Meyer
»Der Untergang der Äkschn GmbH«
  • Clemens Meyer
»Die Nacht, die Lichter«
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»Die Nacht, die Lichter«
  • Clemens Meyer
»Die Nacht, die Lichter«
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»Die stillen Trabanten«
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»Gewalten«
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»Im Stein«
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»Im Stein«

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»Im Stein«

Clemens Meyer über die Verfilmung von ›Als wir träumten‹

Clemens Meyer u.a. über das Verhältnis von Buch und Film.

»Was mich beim Schreiben inspirierte«

Exklusiv: Clemens Meyer zeigt seinen Schreibtisch und die Gegenstände, die ihn maßgeblich beim Schreiben von ›Im Stein‹ begleitet und beeinflusst haben.

Fragen wie Fichte

Hundertvierzehn hat Clemens Meyer Fragen gestellt, die Hubert Fichte in seinen St. Pauli-Interviews auch Wolli, Johnny und Sandra gestellt hat. Sehen Sie hier das gefilmte Interview!