Clemens Meyer: Die stillen Trabanten. Erzählungen

 »Clemens Meyer schreibt die derzeit kunstvollsten, die härtesten und herzergreifendsten Geschichten in Deutschland.« Moritz von Uslar, Der Spiegel (zu ›Die Nacht, die Lichter‹)

Ein Lokführer, der die Nachtfahrten liebt, bis ein lachender Mann auf den Schienen steht. Ein Wachmann, der seine Runden um das Ausländerwohnheim dreht und sich in die Frau hinter dem Zaun verliebt. Ein Imbissbudenbesitzer, der am Hochhausfenster steht und auf die leuchtenden Trabanten der Nacht schaut. Souverän, rauschhaft und traumwandlerisch sicher erzählt Clemens Meyer von verlorenen Schlachten und überwältigenden Wünschen. Es sind Geschichten aus unserer Zeit, so zerrissen wie unser Leben, so düster wie die Welt, so schön wie die schönsten Hoffnungen.

 »Man muss behutsam und langsam durch diese Geschichten gehen, die Räume ausloten und ganz langsam schauen, Atem holen, dem Rhythmus folgen, die Personen berühren, schieben, sich in sie verlieben und sie wieder gehen lassen... Dann ist plötzlich Glas unter den Füßen, und man weiß, es muss auch was zerschlagen werden.« (Clemens Meyer)

Pressestimmen zu ›Die stillen Trabanten‹

»Virtuos (...) Wie kein anderer Schriftsteller seiner Generation verwandelt (...) Meyer (...) die Umbrüche in Ostdeutschland in große Literatur.« Christian Buß, Literatur Spiegel

»Meyer zeigt auch in diesen atmosphärisch dichten Erzählungen, dass er zu diesen prägenden Stimmen gehört.« Jörg Magenau, Süddeutsche Zeitung

 »Nicht jedes Los gewinnt. Erzählungen vom Rummelplatz«

Clemens Meyer, der Mainzer Stadtschreiber des Jahres 2016, hat sich für seine Dokumentation auf den Rummelplatz der Leipziger Kleinmesse begeben. Herausgekommen ist ein filmischer Essay, der ganz nah an den Schaustellern und ihren kurvigen Lebensläufen ist – und der ganz ohne Kommentar auskommt.

Der Film in der Mediathek:

https://www.zdf.de/kultur/mainzer-stadtschreiber/nicht-jedes-los-gewinnt-102.html

Der Untergang der Äkschn GmbH. Frankfurter Poetikvorlesungen

Im Sommer 2015 hatte Clemens Meyer die renommierte Frankfurter Poetikdozentur inne. Die Vorträge erscheinen unter dem Titel ›Der Untergang der Äkschn GmbH‹.

Woher kommt das? Was ist das? Wer ist radikal? Was ist relevant? Clemens Meyer erzählt von deutschen und amerikanischen Schriftstellern und Filmen, die sein Schreiben beeinflussen. Er spricht über den Sound der Moderne, die Spiegelung der Gegenwart und die Splitter im Kopf. Er ist ein Kenner und Enthusiast der Literatur, ein manischer Leser und begeisterter Fürsprecher. Sein Denken und Sprechen über Literatur ist so ernsthaft wie anarchisch und leidenschaftlich. »das sollen ja keine didaktischen scharmützel sein, sondern persönliche, immer wieder die richtung wechselnde stücke über literatur.«

»Es ist monströs, es ist größenwahnsinnig, es ist großartig.« Christoph Schröder, Süddeutsche Zeitung

»Intellektualität und Traditionskenntnis, präsentiert in einer Form, die sich jeder (Erzähl-)Konvention verweigert« Sabrina Wagner, Der Tagesspiegel

 

>> Interview mit Clemens Meyer zu seinem Roman ›Im Stein
 
Lieber Clemens Meyer, Ihr erster Roman, ›Als wir träumten‹, erschien 2006. Seither sind ein Band mit Stories, ›Die Nacht, die Lichter‹, und ein Tagebuch ›Gewalten‹ erschienen. Wie lange haben Sie an dem zweiten Roman gearbeitet?
 
Das ist schwer zu sagen, es fühlt sich sehr, sehr lange an, ein endloser Raum, durch den ich mich bewegt habe, und zum Schluss, also im April 2013, konnte ich nicht mehr genau sagen, wie und wann das alles genau entstanden ist. Die ersten Sätze schrieb ich Anfang 2008, also kurz bevor ›Die Nacht, die Lichter‹ erschien, ein erstes kurzes Kapitel, das nun, überarbeitet und modifiziert, kurioserweise das letzte Kapitel des Romans geworden ist.
Zum kompletten Interview

Hardcover

  • Clemens Meyer
»Die stillen Trabanten«
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»Der Untergang der Äkschn GmbH«
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»Im Stein«
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»Gewalten«
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»Die Nacht, die Lichter«

Taschenbücher

  • Clemens Meyer
»Im Stein«
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»Gewalten«
  • Heinrich von Kleist
»Das große Lesebuch«
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»Die Nacht, die Lichter«
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»Als wir träumten«

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Aktuelles Buch

Man muss behutsam und langsam durch diese Geschichten gehen...

Clemens Meyer erzählt vom Schreiben, seinen Büchern und den Filmen, die ihn inspiriert haben, inkl. Leseprobe "Glasscherben im Objekt 95" aus »Die stillen Trabanten«.

Fragen wie Fichte

Hundertvierzehn hat Clemens Meyer Fragen gestellt, die Hubert Fichte in seinen St. Pauli-Interviews auch Wolli, Johnny und Sandra gestellt hat. Sehen Sie hier das gefilmte Interview!

»Was mich beim Schreiben inspirierte«

Exklusiv: Clemens Meyer zeigt seinen Schreibtisch und die Gegenstände, die ihn maßgeblich beim Schreiben von ›Im Stein‹ begleitet und beeinflusst haben.