Bremer Literaturpreis 2014
Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2013
Platz 1 der SWR-Bestenliste Oktober 2013
Clemens Meyers Roman ›Im Stein‹

›Im Stein‹

»Was für ein schwindelerregendes, illusionsloses, ja böses und wunderschönes Buch über eines der ältesten Gewerbe. (…) Kaum jemand unter den Schriftstellern seiner Generation weiß so viel wie Clemens Meyer.« Ina Hartwig, Süddeutsche Zeitung

Ein vielstimmiger Gesang der Nacht: Prostituierte, Engel und Geschäftsmänner kämpfen um Geld und Macht und ihre Träume. Eine junge Frau steht am Fenster, schaut in den Abendhimmel, im Januar laufen die Geschäfte nicht, die Gedanken tanzen in ihrem Kopf. »Der Pferdemann«, der alte Jockey, sucht seine Tochter. »Der Bielefelder« rollt mit neuen Geschäftskonzepten den Markt auf, investiert in Clubs und Eroscenter. »AK 47« liegt angeschossen auf dem Asphalt. Schonungslos und zärtlich schreibt Clemens Meyer in seinem großen Roman von den Menschen, den Nachtgestalten, von ihrem Aufstieg und Fall, vom Schmutz der Straße und dem Fluss des Geldes. Mit großer Kraft und Emotion erzählt er die Geschichte einer Stadt, die zum Epochen-Roman unserer Zeit wird.


>> Interview mit Clemens Meyer zu seinem Roman ›Im Stein
 
Lieber Clemens Meyer, Ihr erster Roman, ›Als wir träumten‹, erschien 2006. Seither sind ein Band mit Stories, ›Die Nacht, die Lichter‹, und ein Tagebuch ›Gewalten‹ erschienen. Wie lange haben Sie an dem zweiten Roman gearbeitet?
 
Das ist schwer zu sagen, es fühlt sich sehr, sehr lange an, ein endloser Raum, durch den ich mich bewegt habe, und zum Schluss, also im April 2013, konnte ich nicht mehr genau sagen, wie und wann das alles genau entstanden ist. Die ersten Sätze schrieb ich Anfang 2008, also kurz bevor ›Die Nacht, die Lichter‹ erschien, ein erstes kurzes Kapitel, das nun, überarbeitet und modifiziert, kurioserweise das letzte Kapitel des Romans geworden ist.
Zum kompletten Interview


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Nominierung zum Deutschen Drehbuchpreis 2014

Der Deutsche Drehbuchpreis ist die wichtigste und höchstdotierte nationale Auszeichnung für Drehbuchautoren und wird am 7. Februar 2014 im Rahmen der Berlinale vergeben. Nominiert sind drei Projekte, darunter ›Herbert‹, für das Thomas Stuber und Clemens Meyer das Drehbuch gemeinsam verfasst haben. Thomas Stuber war für ›Von Hunden und Pferden‹ nach einer Kurzgeschichte von Clemens Meyer mit dem Studenten-Oscar in Silber 2012 ausgezeichnet worden.


>> Clemens Meyers Debütroman ›Als wir träumten‹ wird verfilmt

Am 22. Oktober beginnen die Dreharbeiten. Die Besetzung besteht aus bisher weitestgehend  unbekannten jungen Schauspielern (Danie: Merlin Rose, Rico: Julius Nitschkoff, Sternchen: Ruby O. Fee). Regie führt Andreas Dresen, das Drehbuch stammt von Wolfgang Kohlhaase. Gedreht wird im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2013 in Leipzig, Halle und Dessau.


»Was mich beim Schreiben inspirierte«

Exklusiv: Clemens Meyer zeigt seinen Schreibtisch und die Gegenstände, die ihn maßgeblich beim Schreiben von ›Im Stein‹ begleitet und beeinflusst haben.

Fragen wie Fichte

Hundertvierzehn hat Clemens Meyer Fragen gestellt, die Hubert Fichte in seinen St. Pauli-Interviews auch Wolli, Johnny und Sandra gestellt hat. Sehen Sie hier das gefilmte Interview!

Aktuell

Clemens Meyer Im Stein

Clemens Meyers zweiter Roman: Ein großes Gesellschaftsepos unserer Zeit. Ein vielstimmiger Gesang der Nacht: Prostituierte, Engel...