Zum Buchstart von ›Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry‹ von Rachel Joyce bieten wir eine interaktive App zum Reinschnuppern und Kennenlernen. Kostenlos präsentiert sie Informationen und exklusives Material, um sich einen Ersteindruck vom Buch zu bilden. Dabei werden alle Möglichkeiten ausgeschöpft, die ein Tablet zu bieten hat: Der User kann sich den Buchtrailer ansehen und das erste Kapitel zur Probe lesen oder sich Auszüge daraus vorlesen lassen. Besonders hervorzuheben ist die interaktive Karte, mit der der User Harolds Reise verfolgen und sich dazugehörige Bilder der englischen Orte und Landschaften anschauen kann. Die Karte ist ebenfalls mit kleinen Hörproben zu den entsprechenden Stellen im Buch versehen. Dazu kommen...
Die S. Fischer Verlage trauern um den mexikanischen Schriftsteller Carlos Fuentes, der am 15. Mai 2012 im Alter von 83 Jahren in Mexiko-Stadt gestorben ist.
Hans Jürgen Balmes, Programmleiter für Internationale Literatur bei S. Fischer, würdigte den Verstorbenen: „Keiner kannte die Träume, die Hoffnungen und das Scheitern Lateinamerikas so gut wie Carlos Fuentes. In Romanen, Erzählungen und Essays schuf er die innere Kontur des Kontinents nach und machte sie sichtbar. Er war sein sein kosmopolitscher Dolmetscher.“
Hans Jürgen Balmes, Programmleiter für Internationale Literatur bei S. Fischer, würdigte den Verstorbenen: „Keiner kannte die Träume, die Hoffnungen und das Scheitern Lateinamerikas so gut wie Carlos Fuentes. In Romanen, Erzählungen und Essays schuf er die innere Kontur des Kontinents nach und machte sie sichtbar. Er war sein sein kosmopolitscher Dolmetscher.“
Es ist uns eine besondere Freude mitteilen zu können, dass die Darmstädter Akademie für Sprache und Dichtung in diesem Jahr den begehrten Georg-Büchner-Preis an unsere Autorin Felicitas Hoppe vergibt.
Der mit 50.000,- Euro dotierte Georg-Büchner-Preis ist der wichtigste Preis für deutschsprachige Literatur und wird am 27. Oktober 2012 in Darmstadt verliehen.
Der mit 50.000,- Euro dotierte Georg-Büchner-Preis ist der wichtigste Preis für deutschsprachige Literatur und wird am 27. Oktober 2012 in Darmstadt verliehen.
Unter dem Titel "Wir sind die Urheber!" erschien in der ZEIT vom 10. Mai 2012 der Aufruf gegen den Diebstahl geistigen Eigentums, den einige unserer Autoren bereits unterzeichnet haben. Auf der rechten Seite finden Sie den Link zum Originalartikel.
Im Rahmen des Krimifestivals München wurden am 20. April 2012 die diesjährigen Gewinner des Agatha-Christie-Krimipreises in der wundervollen juristischen Bibliothek; im Rathaus München geehrt. Den ersten Preis erhielt für seine Geschichte »Sieben Leben« Claus Probst. Der Mannheimer Arzt überzeugte die Jury mit seinem Psychogramm eines Kronzeugen, der den Schutz seiner Person in die eigenen Hände nimmt.Auch die Hauptfigur in der zweiten Siegergeschichte »Himmel und Hölle« sorgt selbst für ausgleichende Gerechtigkeit. Marion Schwenninger schilderte dies in einer außerordentlich dichten und ergreifenden Sprache.Der dritte Gewinner war Thomas Friedt mit seiner Story »Hitmans Blues«. Die ungewöhnliche Perspektive des Erzählers machte diese...
Gerhard Roth erhält den Jakob-Wassermann-Literaturpreis der Stadt Fürth. Seit 1996 erinnert die Stadt Fürth mit dem Jakob-Wassermann-Literaturpreis an den deutsch-jüdischen Schriftsteller, der in den 1920er Jahren in einem Atemzug mit Thomas Mann genannt wurde. Bisherige Preisträger sind Edgar Hilsenrath, Hilde Domin, Dagmar Nick, Uwe Timm, Sten Nadolny, Robert Schindel, Robert Schopflocher und Feridun Zaimoglu.Weiterführende Informationen dazu finden Sie hier: http://www.fuerth.de/desktopdefault.aspx/tabid-1/582_read-20770/
Der Mensch als Spielplatz des Universums
Pétur Blöndal: Sjón trägt eine Krawatte zu seinem schwarzes Hemd, eine karierte Jacke und natürlich die Brille, ohne die man ihn nie sieht. Was Aufmerksamkeit erregt, ist aber vor allem ein Ring an seiner Hand, den ein Auge ziert.
Sjón: Den habe ich mir in New York gekauft, als ich 1989 mit den Sugarcubes dorthin fuhr. Und hier habe ich noch einen, auf dem mit einer uralten isländischen Schreibweise Sjón eingraviert ist. Ein Verwandter von mir schmiedet solche Ringe und schickte mir diesen irgendwann. Damit trage ich also den Surrealismus an der einen Hand mit mir und das Volkstümliche an der anderen.
Der Schweizer Schriftsteller Klaus Merz bekommt den Friedrich-Hölderlin-Preis 2012. Wie wenige Autoren vermittle er das Gefühl, nicht erfundene Figuren, sondern Menschen seien Mittelpunkt seiner Geschichten, so die Jury.Weiterhin werde er für ein literarisches Werk ausgezeichnet, ›in dem sprachliche Lakonie und Präzision, Formbewusstsein und künstlerische Leichtigkeit eine seltene Verbindung eingehen‹, teilte die Jury am 5.3.2012 mit.Der Preis wird am 3. Juni im Kurtheater in Bad Homburg verliehen. Er ist mit 20.000 Euro dotiert; die Laudatio hält der Schriftsteller Arno Geiger.Klaus Merz wurde als Sohn eines Bäckermeisters in Aarau geboren und lebt in Unterkulm im Kanton Aargau. Er veröffentlichte seinen ersten Gedichtband 1967, zu seinen...
Der Ludwig-Börne-Preis 2012 geht an den Schriftsteller und Essayisten Götz Aly. Wie der Preisrichter, der Leiter des Feuilletons der ZEIT, Jens Jessen in seiner Laudatio schreibt, erinnert Aly »mit seinem freien und glänzendem Stil, seinem Kampf gegen nationale Legenden und Vorurteile, seinem Plädoyer für Freiheit von Bevormundung an Ludwig Börnes Wirken. Mit besonderer Unerschrockenheit hat er in seinen Werken auf die wirtschaftlichen und finanziellen Motive der deutschen Antisemiten aufmerksam gemacht.«Der 64-jährige Aly war in seinem 2011 erschienen Buch «Warum die
Deutschen? Warum die Juden?» der Frage nachgegangen, wie es zum
Holocaust kommen konnte.Der Ludwig-Börne-Preis erinnert an den Frankfurter Juden Ludwig Börne, der sich in...
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